Diakonie Mülheim -
stark für andere

Aktuelles

Gelungenes Herbstfest der Wohnungslosenhilfe

Es ist Ausdruck der guten und vertrauensvollen Kooperation zwischen Stadt Mülheim und Mülheimer Diakonie: Am Freitag, 2. Oktober 2026, feierte die Ambulante Gefährdetenhilfe als Obdachlosenhilfe des Diakonischen Werkes ihr traditionelles „Herbstfest“. Sozialamtsleiter Thomas Konietzka hatte für die Stadt Mülheim an der Ruhr gemeinsam mit Geschäftsführerin Birgit Hirsch-Palepu und Abteilungsleiterin Andrea Krause für das Diakonische Werk in die Gefährdetenwohnhilfe eingeladen. Gekommen sind Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung, Mitarbeitende von Sozialverbänden und Kirchengemeinden, Ehrenamtliche und natürlich auch Klient:innen, um bei Sonnenschein, leckerem Chili und von der Bäckerei Hemmerle gespendetem Kuchen zu plaudern und sich über das Angebot und die Arbeit der Ambulanten Gefährdetenhilfe zu informieren.

Starkes Signal für den Sozialstaat

Den Menschen sind gemeinnützige Träger und eine klare Haltung in der Sozialen Arbeit wichtig – dies ist das Fazit einer Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Diakonie Deutschland gemacht hat und die jetzt in Berlin vorgestellt wurde. Im Zentrum stand dabei, welche Bedeutung die Angebote sozialer Träger im Alltag der Deutschen haben und wie die Menschen bestehende Strukturen im Spannungsfeld zwischen freien gemeinnützigen Wohlfahrtsverbänden und privaten Anbietern bewerten. Und eben diese Ergebnisse sind eindeutig, betont Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch: „Die Menschen in Deutschland wünschen sich bei sozialen Aufgaben kein Entweder-Oder zwischen Staat und freien, gemeinnützigen Trägern, sondern ein starkes Miteinander. Das ist ein starkes Signal für die Diakonie und die Freie Wohlfahrtspflege insgesamt.“

Glücksspielsucht wird digitaler

Die Digitalisierung hat auch das Glücksspiel verändert. Mussten Spieler:innen früher in die Spielhalle gehen und Geld in Automaten strecken, können sie inzwischen nur das Handy in die Hand nehmen oder den Computer anschalten. Zugleich wird massiv für Glücksspiel und auch für Sportwetten geworben. Eben dies steht im Mittelpunkt des diesjährigen Aktionstags Glücksspielsucht, der sich für ein komplettes Verbot von Werbung für Sportwetten und Glücksspiel einsetzt. Auch in Mülheim wurde am „Aktionstag gegen Glücksspielsucht“ am Mittwoch, 30. September 2026, Präsenz gezeigt: Von 10 bis 16 Uhr informierten Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen auf dem Kurt-Schumacher-Platz vor dem Forum. Mit dabei war auch das Team des Ambulatoriums des Diakonischen Werkes.