
Diakonie Mülheim -
Aktuelles
Angebote während der Aktionswoche für Familien
Alle Jahre wieder am 15. Mai ist der internationale Tag für Familien – und in Mülheim wird der gleich eine ganze Woche lang gefeiert. Unter dem Motto „Mülheim an der Ruhr für Familien, mit Familien - #Bildung fördern, Familien stärken" finden vom 10. bis 17. Mai viele verschiedene Aktionen und Veranstaltungen statt. Die Diakonisches Werk Mülheim an der Ruhr gGmbH beteiligt gleich mehrfach. Mehrere Abteilungen machen informative und spielerische Angebote.
11.05.2026, 15 bis 17 Uhr, Bruchstraße 85
Familiengrundschulzentren (FGZ) bündeln Angebote in der Stadt für Kinder und deren Familien direkt an ihren Schulen. Das Diakonische Werk ist Träger von drei FGZ in Mülheim. Das Team des FGZ an der Grundschule am Dichterviertel lädt am Montag, 11.05.2026, von 15 bis 17 Uhr zu einem XXL-Spiele-Nachmittag zur Schule an der Bruchstraße 85 ein. Pädagogische Kräfte, die Schüler:innen in der OGS des Diakonischen Werkes am Standort betreuen, und Lehrkräfte werden den Nachmittag gemeinsam gestalten und laden alle Interessierten herzlich ein.
12.05.2026, 14 bis 16 Uhr, Hagdorn 1a
Die Abteilung „Soziale Dienste 1 – Beratung (ASD 1)“ ist eine zentrale Anlaufstelle für Familien im Diakonischen Werk. Die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, die Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung und Wohnungsnotfallhilfe gehören zur Abteilung. Deren Fachkräfte beraten Kinder, Jugendliche, Eltern, Mütter und Schwangere in verschiedenen Lebens- und Notsituationen. Außerdem gehört die Familienstation mit ihrer Hausaufgabenhilfe und Lernförderung sowie die Gemeinwesenarbeit im Sozialbüro Styrum zum Angebot. Einblick in all diese Arbeitsbereiche – und auch in weitere Angebote des Diakonischen Werkes – geben Fachkräfte am Dienstag, 12. Mai. Von 14 bis 16 Uhr sind Interessierte herzlich in die Räume am Hagdorn 1a eingeladen.
13.05.2026, 13 bis 16 Uhr, Klöttschen
Geflüchtete und zugewanderte Familien nimmt die Abteilung „Soziale Dienste 2 – Integration (ASD 2)“ in den Blick. Neben Deutschsprachkursen und individueller Beratung und Begleitung für Migrant:innen helfen die Fachkräfte auch den Jüngsten und ihren Eltern beim Einstieg in das deutsche Bildungssystem. In der Kinderstube des Diakonischen Werkes werden neun Kinder aus geflüchteten Familien im Alter von einem Jahr bis drei Jahren werktags pädagogisch betreut. Zudem gibt es für die Eltern spezielle Bildungsangebote. So werden Kinder und Eltern für den Übergang in eine reguläre Kindertagesstätte fit gemacht. Am Mittwoch, 13. Mai, lädt das Team zu einem Tag der offenen Tür in die Kinderstube, die auf dem Gelände der Unterkunft für Geflüchtete am Klöttschen untergebracht ist. Von 13 bis 16 Uhr ist ein bunter Nachmittag mit Begegnung, Informationen für die Großen und Spielen für die Kleinen geplant.
Integrationskonzept: Diakonie wirkt mit
„Teilhabe und Integration - Mülheim an der Ruhr - eine Stadt für alle“ ist das Mülheimer Integrationskonzept überschrieben. Das Diakonische Werk hat als großer Träger von Sprachkursen und Beratungsangeboten wie dem Jugendmigrationsdienst (JMD) und dem Kommunalen Integrationsmanagement (KIM) an dessen Erstellung gemeinsam mit den anderen relevanten Kräften der Stadtgesellschaft mitgewirkt. Aktuell wird das Integrationskonzept aktualisiert – und wieder ist die Mülheimer Diakonie mit dabei.
Geschäftsführerin Birgit Hirsch-Palepu und Alwina Fast als Leiterin der Abteilung Soziale Dienste 2 – Integration nahmen nun einer Veranstaltung in der Stadthalle teil und diskutierten und entwickelten Strategien, Projekte und Programme, um aktuellen Herausforderungen zu begegnen. Zum Auftakt des städtischen Fachtags sprach neben Dr. Daniela Grobe als Beigeordnete für Gesundheit, Soziales, Arbeit und Kultur auch Sabine Hennig, Referatsleiterin im NRW-Landes-Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration.
Die Fortschreibung des Mülheimer Integrationskonzepts startet nur wenige Tage nach der diesjährigen Integrationsminister:innenkonferenz. Bei dem zweitätigen Treffen der für Integration zuständigen Minister:innen und Senator:innen der Bundesländer, die in der Nachbarstadt Essen stattgefunden hat, wurde erneut betont, wie essenziell verlässliche und flächendeckende Integrationsangebote für Eingewanderte ist, um gesellschaftliche Teilhabe und eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Die Bundesländer treten gemeinsam dafür ein, dass der Bund auch weiterhin ausreichende finanzielle Mittel bereitstellt und unter anderem die bestehenden Zugangsbeschränkungen bei den Integrationskursen zurücknimmt. Eine Forderung, der sich auch die Verantwortlichen der Mülheimer Diakonie anschließen.
OGS-Kräfte machen Fortbildung in Florenz
Reisen bildet ja bekanntlich – und manchmal bildet es sogar fort. Drei Mitarbeiterinnen der Diakonisches Werk Mülheim an der Ruhr gGmbH waren nun im Rahmen eines Erasmus-Programms eine Woche lang in Florenz und besuchten dort Weiterbildungskurse. Aus Italien nahmen die drei Anregungen und Impulse für ihre Arbeit in der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) mit.
Aida Glogic, Helena Kirschen und Meltem Büyük betreuen als pädagogische Fachkräfte der Mülheimer Diakonie Schüler:innen in der OGS der Grundschule am Dichterviertel. In der Toskana ließen sie sich in Sachen „Yoga für Kinder“ und „Nachhaltigkeit“ schulen. „Beides sind zentrale Themen für die Grundschule“, berichtet Meltem Büyük: „Denn sie fördern sowohl das Umweltbewusstsein als auch das Wohlbefinden der Kinder. Wir werden das Gelernte nun gezielt in unseren Schulalltag integrieren und unser pädagogisches Konzept stärken.“
Für Birgit Hirsch-Palepu als Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes ist dieses Erasmusprogramm nur ein Baustein des Fort- und Weiterbildungsangebots, das die Mülheimer Diakonie ihren Mitarbeitenden ermöglicht und anbietet – denn Fortbildungen sind ein Gewinn für alle, davon ist Birgit Hirsch-Palepu überzeugt: „Die Mitarbeitenden erhalten neue Ansätze für ihren Arbeitsalltag, was letztlich den von ihnen betreuten Menschen zugutekommt. Zudem ist es für mich ein deutliches Zeichen der Wertschätzung und Unterstützung unserer Mitarbeiter:innen, die in immer komplexeren Rahmenbedingungen agieren müssen.“