Schlafplätze für den Notfall

für Männer und Frauen

Ambulante Gefährdetenhilfe / Wohnungslosenhilfe – Notschlafstellen und Gefährdetenwohnhilfe

Menschen, die keine Übernachtungsmöglichkeit haben, können in den Notschlafstellen der Stadt schlafen. Es gibt getrennte Einrichtungen für Männer und für Frauen. Sie alle werden von Fachkräften des Diakonischen Werkes betreut.
 

Berechtigung nötig

Die Notschlafstellen der Stadt befinden sich an verschiedenen Orten in Mülheim. Um dort übernachten zu können, ist eine „Übernachterberechtigung“ nötig. Diese erteilt die Zentrale Wohnungsfachstelle des Sozialamtes der Stadt Mülheim. Die Mitarbeitenden der Diakonie unterstützen bei Bedarf. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Zentralen Wohnungsfachstelle erfolgt die Zuweisung zu den Notschlafstellen über die örtliche Polizei. Dabei gibt es einen genauen Ablauf.

Betreuung durch Sozialarbeiter:innen

Die psychosoziale Betreuung der Untergebrachten übernimmt die Mülheimer Diakonie, die stets mit einem Gespräch beginnt. Dabei wird ermittelt, welche Hilfen individuell nötig sind. Sollten die eigenen Angebote der Wohnungslosenhilfe nicht ausreichen, wird auch an externe Facheinrichtungen vermittelt.

Gefährdetenwohnhilfe

Nicht alle Menschen können eine Wohnung halten: Gründe dafür sind meist psychische Erkrankungen, körperliche Einschränkungen und/oder Suchterkrankungen. Diese Menschen werden in der Gefährdetenwohnhilfe betreut.

Adresse
Ambulante Gefährdetenhilfe / Wohnungslosenhilfe
Auerstraße 47 - 49
45468 Mülheim an der Ruhr

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Tel.: 0208 302 45 -11
Fax: 0208 302 45 -20
E-Mail: agh@diakonie-muelheim.de

Sprechzeiten
montags, mittwochs und freitags:
09.00 - 12..00 Uhr
dienstags und donnerstags:
14.00 - 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Lukas Brockmann
Streetwork / Notschlafstelle für Männer
Tel.: 0208 302 45 -26
Mobil: 0170 221 48 87
E-Mail: brockmann@diakonie-muelheim.de
Nicole Quarz
Teestube / Notschlafstelle für Frauen
Tel.: 0208 302 45 -21
Mobil: 0176 878 223 32
E-Mail: quarz@diakonie-muelheim.de

FACHGEBIET

Die städtischen Notschlafstellen werden in enger Kooperation mit der Zentralen Wohnungsfachstelle der Stadt Mülheim an der Ruhr betreut.

Die Gefährdetenwohnhilfe existiert seit 1994. In Kooperation mit dem Sozialamt der Stadt Mülheim an der Ruhr bietet das Diakonische Werk seitdem eine Unterkunft gemäß SGB XII, §§ 67 ff. an. Zielgruppe sind Menschen, „bei denen besondere Lebensverhältnisse mit sozialen Schwierigkeiten verbunden sind“.